
Der Klimawandel macht beim Thema Heizenergie innovative Lösungen notwendig. Dabei treiben nicht nur ökologische Fragen viele Immobilienbesitzer*innen um. Auch
ökonomische Abwägungen spielen eine Rolle. Denn welcher Energieträger unterm Strich und über einen längeren Zeitraum der wirtschaftlichere ist, kann heute niemand vorhersagen. Die Preise am
Energiemarkt schwanken zu sehr.
Wer Ökologie und Ökonomie beim Heizen klug vereinen will, baut auf die hybride Heiztechnik. Diese Anlagen bestehen aus einer Brennwert-Therme mit Gas oder Öl als
Energieträger, zusätzlich aber aus einer mit Strom betriebenen Wärmepumpe. Sie gewinnt aus der Umgebungsluft, der Erde oder dem Wasser Wärme. Selbst wenn draußen eisige Temperaturen herrschen.
Physikalische Gesetze machen das möglich.
Der Clou dieser Systeme ist eine intelligente Steuerungstechnik. Diese lässt sich nach unterschiedlichen Parametern programmieren. Lege ich Wert auf eine möglichst ökologische Energieerzeugung, wird die Wärmepumpe bis zu ihrer Leistungsgrenze ausgereizt. Kommt es auf eine möglichst kostensparende Energieerzeugung an, regelt das System den Mix aus Wärmepumpe und Brennwert-Therme genau nach diesem Kriterium. Entsprechend der aktuellen Preise für Gas, Öl und Strom.

Diese Zweigleisigkeit in der Wärmegewinnung ist aus mehreren Gründen vorteilhaft. Man macht sich von den Preisschwankungen am Energiemarkt unabhängiger. Der CO2-Ausstoß wird reduziert. Und zu guter Letzt fördert der Staat die Investition in eine Wärmepumpe substanziell. Es lohnt also, sich vor Neubau und Sanierung mit den Heizungsexperten von Zimmermann zu beraten. Terminvereinbarung unter (0 77 20) 97 02-0.
Kleines Bild:
Hybrid-Heizanlanlagen, beispielsweise von Viessmann, können auch als sinnvolle Ergänzung bestehender Brennwertgeräte zum Einsatz kommen.
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